Verlegeanleitung Schwimmbadeinfassungen
Verlegen, Verfugen und Pflegen
Allgemeine Hinweise: Diese Verlege- und Verfugungsanleitung gilt für das Verlegen und Verfugen nicht befahrener und nicht ständig mit Wasser beaufschlagter bzw. im direkten Wasserkontakt stehender (z.B. Überlauf hinter den Elementen) WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen der Serie Aquitaine. Bitte prüfen Sie beim Eingang der Ware bzw. vor deren Verlegung den einwandfreien Zustand bzw. die Beschaffenheit der Produkte.
WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen der Serie Aquitaine werden aus weißem Zement mit natürlichen Zuschlagstoffen in einem besonderen Produktionsverfahren hergestellt, wodurch eine gleich bleibend hohe Qualität garantiert werden kann.
Geringfügige Farbabweichungen zwischen den einzelnen Elementen können jedoch auftreten. Für ein harmonisches Verlegebild empfehlen wir, den Inhalt mehrerer Paletten gleichzeitig zu verwenden und bei der Verlegung zu mischen.
Prüfen Sie beim Eingang der Ware bzw. vor deren Verlegung den einwandfreien Zustand und die Beschaffenheit der Produkte. Reklamationen hinsichtlich bereits verlegter oder eingebauter Waren können nicht anerkannt werden.
Verlegung der WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen Aquitaine: Die Schwimmbadeinfassungen werden auf Betonuntergründen verlegt, deren Auflagefläche breit genug sein muss, um jegliches „Kippeln“ auszuschließen!
Vor dem Verlegen der WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen muss der Betonuntergrund ausreichend erhärtet und die wesentlichen Schwindungen abgeschlossen sein. Dies ist in der Regel nach ca. 1 Monat der Fall.
Nach entsprechender Erhärtung des Betons werden die unterseitig angefeuchteten WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen auf einem ca. 3 cm dicken, erdfeuchten Mörtelbett (ca. 250 kg Zement / 1qm Sand, Typ 0/5) mit ca. 1 – 2% Gefälle (= 1 – 2 cm/m) zum außen angrenzenden Belag verlegt. Dabei ist das Mörtelbett noch mit geeignetem, kunststoffmodifizeirtem Flexkleber (als sog. Haftbrücke) „abzupudern“ – dies bewirkt eine stärkere Verbindung der WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen mit dem Mörtelbett.
Alternativ zum Mörtelbett können die WESERWABEN Schwimmbadeinfassungen aber auch im „Klebeverfahren“ mittels geeigneter, kunststoffmodifizierter Mittelbett-Flexkleber verlegt werden. Dabei sind die Verarbeitungsrichtlinien des Kleberherstellers entsprechend zu berücksichtigen. Eine mittlere Bettungsdicke von ca. 10 – 15 mm ist jedoch einzuplanen – falls der Untergrund größere Unebenheiten aufweisen sollte.
Da baustellenseitig erforderliche Schnitte nicht ausgeschlossen werden können, wird empfohlen, die Einfassungen zunächst lose auf dem Beckenrand zu verlegen, um die jeweils günstigste Stelle für einen Schnitt zu ermitteln. Die Verlegung der Einfassung sollte generell vor der Verlegung des angrenzenden Belages erfolgen.

Das Einfassungselement wird an den angrenzenden Belag angelegt.
*
Die Gesamttiefe/-breite der Elemente beträgt 33cm. Abzüglich der 2cm für die Vorderkantenwölbung verbleibt ein Maß von 31 cm für die Unterseite, wobeideren Vorderkante identisch mit dem Fertigmaß der "Poolinnenwandfläche" ist.
Daraus folgt:
Fertigmaß/-radius "Poolinnenwandfläche" = "Maß"-Vorgabe für Einfassungselemente(vgl. zur Verfügung stehende Radien!).

Das Einfassungselement wird auf dem angrenzenden Belag verlegt.
Verfugen
Im Zuge der Verlegung sind zwischen den WESERWABEN Schwimmbadeinfassungselementen entsprechende Fugen mit ca. 10 mm Breite einzuplanen bzw. anzulegen. Diese Fugen sollten frühestens 24 Stunden nach der Verlegung mit geeignetem, den Anforderungen entsprechendem Fugenfüllmaterial verfüllt/verfugt werden.
Hier können neben dem eigens auf den Farbton der Einfassungselemente abgestimmten WESERWABEN Spezialmörtel auch plastoelastische Fugenfüllmaterialien oder andere, handelsübliche, dem Anwendungszweck entsprechende Mörtel zur Anwendung kommen. Die Fugenfüllung erfolgt mittels Fugenkelle, Spachtel oder Spritze (je nach Material).
Eine „knirsche“, also fugenlose Verlegung oder aber das Verfüllen der Fugen durch Einschlämmen ist nicht zulässig. Jegliche Regressansprüche aus hieraus resultierenden Schäden lehnen wir ab. Zu angrenzenden Bauteilen sind entsprechende Dehnfugen mit ca. 10 mm Breite anzulegen und je nach Anforderung zu verfüllen.
Reinigung und Pflege
Nach der Verlegung und Verfugung ist eine Imprägnierung der WESERWABEN® Schwimmbadeinfassungen Aquitaine ratsam. Diese lässt die Elemente länger frisch aussehen, schützt vor Verschmutzungen und erleichtert die regelmäßige Reinigung und Pflege – denn ganz ohne geht es leider nicht. WESERWABEN® bietet hierfür eine Spezial-Imprägnierung an, die Sie über Ihren Fachhändler beziehen können. Alternativ können auch geeignete, handelsübliche Produkte verwendet werden, wobei in jedem Fall die Herstellerangaben beachtet werden müssen. Die Imprägnierung (auf wässriger Basis) wird auf die trockenen, staubfreien Elemente gemäß Verarbeitungsrichtlinien im Roll- oder Spritzverfahren aufgebracht. Je nach Beanspruchung und Witterung kann eine Nachimprägnierung im Abstand von etwa 2 bis 3 Jahren erforderlich sein.
Die intervallmäßige Reinigung sollte mit neutralen bis schwach alkalischen, handelsüblichen Reinigern erfolgen. Säurehaltige Reiniger sind zu vermeiden. Sie können sich negativ auf die Imprägnierung und die Oberfläche der Elemente auswirken. Hochdruckreiniger dürfen bei der Reinigung der Elemente nicht eingesetzt werden, da hierdurch die Oberfläche des Belags angegriffen werden kann. Stattdessen empfiehlt es sich die WESERWABEN® Schwimmbadeinfassungen Aquitaine unter Einsatz der genannten Reiniger manuell zu „schrubben“ und anschließend mit einem weichen Wasserstrahl (wenig Druck) abzuspülen. Die Herstellerangaben sind zu beachten.
Schwimmbadeinfassungen Solum
Verlegung der WESERWABEN® Schwimmbadeinfassungen Solum: Die in Bezug auf die WESERWABEN® Schwimmbadeinfassungen der Serie Aquitaine (siehe oben) genannten „Allgemeinen Hinweise“ und Angaben zur „Verlegung“, „Verfugung“ und „Reinigung und Pflege“ gelten auch für die WESERWABEN® Schwimmbadeinfassungen der Serie Solum.
Nützliche Tipps und Hinweise
Qualität
Die WESER Bauelemente-Werk GmbH ist ein aktives Mitglied im Verband "Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Nord e.V.". WESERWABEN ist berechtigt, das offizielle Güteschutzzeichen für alle im Werk Rinteln gefertigten Produkte zu führen. Das Werk unterliegt der Eigen- und Fremdüberwachung und erfüllt somit die Anforderungen der DIN EN 13198 "Betonfertigteile - Straßenmöbel und Gestaltungselemente".
Die WESERWABEN Terrassen- und Gartenplatten erfüllen darüber hinaus die Bestimmungen der DIN EN 1339:2003-08, bestätigt durch das Produkt-Zertifikat Reg.-Nr. 31008/4.2. Dies beinhaltet u. a. die hohen Anforderungen an den Frost-Tausalz-Widerstand. Auf Grund der variierenden Oberfläche können die Terrassenplatten von den Anforderungen an die Dickentoleranz abweichen.
Produktvorteile
Die verschiedenen WESERWABEN Systeme bestehen aus wenigen verschiedenen Elementen/Steinen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die verschiedenen Systeme bestehen immer aus einem sinnvollen Rastermaß, durch bauseitigen Zuschnitt sind sie flexibel einsetzbar und leicht zu verarbeiten.
Verarbeitung
Bei der Verarbeitung der WESERWABEN Produkte beachten Sie bitte die Aufbauhinweise im Katalog und auf dieser Webseite. Die örtlichen Gegebenheiten und die allgemeinen Grundsätze der Bautechnik sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Pflegehinweise
Hier sind die speziellen Hinweise im Katalog und auf dieser Webseite zu beachten. Bei allen Pflege-, Reinigungs- und bauchemischen Produkten die zur Anwendung kommen, sind unbedingt die speziellen Herstellerangaben zu beachten. Bei falscher Produktwahl oder unsachgemäßer Anwendung kann dies zu nicht gewollten, negativen Einflüssen an den Produkten führen. Hierfür übernimmt WESERWABEN keine Haftung.
Ausblühungen
Unter besonderen Witterungsbedingungen kann es zu so genannten Ausblühungen kommen, die als weißlicher Belag/Kondenzstreifen sichtbar werden. Dabei handelt es sich um harmlose Ablagerungen von Kalk an der Oberfläche. Ausblühungen sind unter wirtschaftlicher Betrachtung technisch nicht vermeidbar und haben keinen Einfluss auf die Produktqualität. In aller Regel verschwinden Ausblühungen wieder unter Einwirkung der normalen Witterungseinflüsse. Ausblühungen stellen keinen Reklamationsgrund dar. Gegebenenfalls stehen weitere Informationen zu Verfügung.
Farbunterschiede
Farbliche und strukturelle Unterschiede können auftreten. Diese resultieren im Wesentlichen aus den Schwankungen der eingesetzten natürlichen Zuschlagstoffe. Die natürlichen Schwankungen sind nicht vermeidbar und stellen keine Minderung der Produktqualität dar.
Technische und inhaltliche Änderungen
Bei den angegebenen technischen Informationen - wie Abmaßen, Gewichten, Oberflächenoptik und Oberflächenbeschaffenheit - behält sich die WESER Bauelemente-Werk GmbH ausdrücklich das Recht für technische Änderungen vor. Die Inhaltsangaben beruhen auf Momentaufnahmen und deshalb behält sich die WESER Bauelemente-Werk GmbH auch für geänderte Ansichten oder inhaltliche Aussagen das Recht auf Änderungen vor.
Sonstiges
Aus foto- und drucktechnischen Gründen sowie produktionsbedingt können die Farben im Katalog und Internetauftritt von den Original-Produktfarben abweichen.
